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08.07.2019

Waldbrand bei Lübtheen: Katastrophenfall wird heute um 16 Uhr aufgehoben

Betreten des Waldstückes ist weiterhin strikt verboten / Gegenwärtig keine offenen Flammen mehr

Der Katastrophenfall in Folge des rasanten Ausbreitens des Waldbrandes bei Lübtheen endete heute (08.07.2019) um 16 Uhr. Das teilt Landrat Stefan Sternberg nach abschließender Beratung mit der Einsatzleitung mit. Der Einsatz auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wird damit für beendet erklärt. Das Areal wird nun an die Eigentümerin der Fläche, die Bundesforstverwaltung, zur Nachsorge übergeben.

Gegenwärtig gibt es keine offenen Flammen mehr, jedoch können in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder vereinzelt Glutnester aufflackern. Die betroffene Fläche konnte aktuell auf weniger als 500 Hektar eingekreist werden.

Auch am neunten Tag des Einsatzes sind noch mehr als 100 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, Polizei, THW, Bundes- und Landesforst, Bundeswehrfeuerwehr, Rettungsdiensten und weiterer Institutionen vor Ort.

Die Gefahr des Übergreifens des Brandes auf die umliegenden Ortschaften besteht nach Lagewertung des Katastrophenschutzstabes des Landkreises Ludwigslust-Parchim nicht mehr. Das Betreten des betroffenen Gebietes ist weiterhin verboten.

Mit dem Ende des Katastrophenalarms wird seitens des Landkreises auch der Betrieb des Bürgertelefons eingestellt. Für weitere Anfragen steht dann wieder die offizielle Behördennummer 115 zur Verfügung.

Am 30.06.2019 hatte Landrat Stefan Sternberg in Folge des rasanten Ausbreitens des Brandes um 18.49 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen. Zwischenzeitlich waren 1200 Hektar Waldfläche betroffen. Vier umliegende Ortschaften wurden vorsorglich evakuiert. Zeitweise waren in vier Schichten rund 3200 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, Bundeswehr, Polizei, THW, Bundes- und Landesforst, Bundeswehrfeuerwehr, Rettungsdiensten und weiterer Institutionen im Einsatz.